Die Keramikkunstwand des ehemaligen Parkcafés Denkmal des Monats März 2026
Farbenreichtum im Westfalenpark gesichert
Die nierenförmige Terrassenanlage des ehemaligen Parkcafés im Westfalenpark Dortmund ermöglicht Besuchenden seit der Fertigstellung des Gebäudes im Rahmen der Bundesgartenschau 1959 einen Ausblick in die Parklandschaft. Das kunstvoll gebaute Parkcafé wurde als erstes Gebäude der 1950er-Jahre in Dortmund unter Denkmalschutz gestellt und 2024 umfangreich instandgesetzt.
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Eine kunstvoll gestaltete Oase des Genusses
Das zweigeschossige Gebäude wurde nach Plänen des Architekten Will Schwarz gebaut. Ursprünglich als gastronomische Einrichtung konzipiert, wurde das Parkcafé zu einem zentralen Anlaufpunkt im Park. Seit 1995 wird das Gebäude als ParkAkademie genutzt, eine Begegnungs- und Bildungsstätte für ältere Menschen. Unverkennbar ist es seit jeher aufgrund seiner lebhaft gestalteten Fassade mit baugebundenen Kunstwerken. Eine große, an das Gebäude angrenzende Terrasse wird teilweise durch eine geschwungene Wand aus Stahlbeton begrenzt. Die Betonwand ist mit glasierten Baukeramiken des Wittener Künstlers Hans Lechner besetzt. Diese Keramiken sind unterschiedlich ausgeformt und in verschiedenen Farben glasiert. Akzentuiert werden sie durch den weißen und hellgrauen Anstrich der Wandflächen.
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Schädigungen durch eine lange Nutzungsgeschichte
Vor der Restaurierung im Jahr 2024 wies die Keramikkunstwand erhebliche Schäden auf: Zum einen lagen Korrosionen am Bewehrungsstahl der Betonwand vor, zum anderen waren die Baukeramiken durch den teilweise geschädigten Verbund zur Wand gefährdet. Die glasierten Keramiken wiesen Fehlstellen am Scherben – dem keramischen Träger aus gebranntem Ton – sowie in der Glasur auf und waren oberflächlich verschmutzt. Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit des Bauherrn, des Architekturbüros, der Restaurierungsfirma und der Denkmalbehörden gelang es, eine restauratorische Befunduntersuchung vorzunehmen und ein Maßnahmenkonzept zu entwickeln, dessen Umsetzung den Bestand der farbenprächtigen Architektur im Westfalenpark sichert.
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Restaurierung mittels innovativem Glasurersatz
Die Instandsetzungsmaßnahmen umfassten die Abnahme der Altanstriche von der Betonwand, die restauratorische Behandlung der Bewehrungskorrosion und des Betons sowie einen Neuanstrich nach historischem Vorbild. Parallel wurden die Baukeramiken in situ und in der Werkstatt restauratorisch behandelt. Zunächst mussten die Oberflächen von biogenem Befall und Auflagerungen bereinigt werden. Es folgte die Erneuerung schadhafter Fugen- und Bettungsmörtel. Gebrochene Keramiken wurden mit Epoxidharz verklebt und wieder an der Wand angebracht.
Fehlstellen an den Baukeramiken wurden mit einem Ergänzungskitt behandelt und anschließend mit einer Glasurergänzung geschlossen. Für die Ergänzung der Glasurfehlstellen wurde ein innovatives Hybrid-Polymer verwendet, das auch in der direkten Bewitterung langzeitbeständig ist. Der Glasurergänzungsstoff wurde pigmentiert und per Pinsel auf die Scherbenergänzungen aufgetragen. Auf diese Weise konnten mehrlagig Filme gebildet werden, die sich gut an die Glasurbruchkanten anlegen und die Oberfläche optisch und physikalisch schließen.
Als Maßnahmen der präventiven Konservierung wurde der direkt an die Betonaußenwand grenzende Pflanzenbewuchs entfernt und ein Kiesbett angelegt, um weitere Schäden an der Wand zu vermeiden. Künftig wird im Sinne eines dauerhaften Erhalts der Keramikkunstwand eine regelmäßige Pflege und Wartung stattfinden.
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