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Verkäufliche Baudenkmäler

Manchmal müssen sich Denkmaleigentümer:innen von ihren Baudenkmälern trennen. Hier finden Sie eine Auswahl von Bauten in Westfalen-Lippe, die neue Besitzer suchen.
Sie haben Interesse ein Denkmal einzustellen? Schreiben Sie uns unter dlbw@lwl.org.

St. Norbert Lünen

44534 Lünen-Altlünen, Ahornstraße 13

Kreis: Unna
Objekt: Filialkirche
Baujahr: 1967
Ausweisungsdatum: 04.09.2020
Grundstücksteilfläche: rd. 5.000 m²
Bebaute Fläche: 987,20 m²
Baulicher Zustand: Faserzementplattendeckung
Derzeitige Nutzung: religiöse Einrichtung
Kontakt: Kath. Kirchengemeinde St. Marien, Frau Galler, Marienstraße 21, 44534 Lünen, Tel: 02306/91069-10
Weitere Informationen: www.st-marien-luenen.de

St. Norbert in Altlünen

Die denkmalgeschützte Kirche St. Norbert ist ein Beispiel für den katholischen Kirchenbau der Nachkriegsmoderne.

Städtebauliche Positionierung, architektonische Ausprägung Materialität und künstlerische Gestaltung, Glas-Betonwabenfenster, aber auch die Einbindung in den sozialen Raum, begründen einen hohen Aufwand für die Suche nach einer tragfähigen Nachnutzung.

Die gestalterische Qualität der Kirche mit dem Faltdach, den Betonwabenfenstern und der vorgelagerten Campanile kann sich positiv auf eine Nachnutzung auswirken, wenn diese die raumbezogene Atmosphäre und Wirkung des Gebäudes Begeisterung aufnimmt.

Ehemalige Klostermühle

34439 Willebadessen, Mühlenstraße 6

Kreis: Höxter
Objekt: ehemalige Klostermühle, dreigeschossig
Baujahr: nach Inschrift wurde das Objekt im Jahr 1752 errichtet; im frühen 19. Jh. um ein zweites Obergeschoss erweitert
Grundfläche: ca. 620 m²
Grundstücksgröße: 360 m²
Baulicher Zustand: stark sanierungsbedürftig
Derzeitige Nutzung: leerstehend
Kontakt: Stadt Willebadessen, Fachbereich Bauen und Planen, Markus Blaschek: 05644/8860, Jan Goette: 05644/8867

Ehemalige Klostermühle

Die ehemailige Klostermühle befindet sich im Kern von Willebadessen.

Nach Inschrift wurde das Objekt im Jahr 1752 errichtet. Im frühen 19. Jahrhundert wurde es um ein zweites Obergeschoss erweitert.

Das Denkmal ist stark sanierungsbedürftig.

Stephanuskirche Gelsenkirchen

45894 Gelsenkirchen, Westerholter Straße 92

Objekt: Kirche
Baujahr: 1970
Derzeitige Nutzung: Evangelische-Trinitatis-Kirchengemeinde
Baulicher Zustand: sanierungsbedürftig
Grundstücksgröße: ca. 1.500 m²
Bebaute Fläche: ca. 500 m² BGF
Kaufpreis: Verhandlungsbasis
Kontakt: Ralf Brenning, Projektentwickler Aureus Holding GmbH, Tel: 05143 9810144, ralf.brenning@lindhorst-gruppe.de

Stephanuskirche Gelsenkirchen

Die denkmalgeschützte Stephanuskirche ist ein beeindruckendes Beispiel für den evangelischen Kirchenbau der Nachkriegsmoderne.

Städtebauliche Positionierung, architektonische Ausprägung, Materialität und künstlerische Gestaltung, speziell der Glas-Betonfenster, aber auch ihre Einbindung in das soziale und kulturelle Leben der Bürgergemeinde begründen einen hohen Aufwand für die Suche nach einer tragfähigen Nachnutzung.

Dabei kann sich die gestalterische Qualität des Gebäudes positiv auswirken, wenn ein hierfür passender Nutzer gefunden wird, der sich für die spezielle Atmosphäre und Wirkung des Gebäudes begeistern lässt.

Historisches Fachwerkgebäude

44329 Dortmund-Derne

Objekt: zweigeschossiges, denkmalgeschütztes Gebäude mit Tenne
Baujahr: 1887 (laut Inschrift)
Derzeitige Nutzung:  leerstehend
Baulicher Zustand: renovierungsbedürftig, sanierungsbedürftig
Grundstücksgröße: ca. 1.000 m²
Wohnfläche: ca. 404 m²
Kaufpreis: 149.000 €
Kontakt: Herr Schrameyer, Tel: 0173 1939819

Historisches Fachwerkgebäude

Dieses historische Anwesen, bekannt als Humanns-Hof bzw. Schulte-Tigges-Hof, wurde laut Inschrift im Jahre 1887 erbaut und ist ein eindrucksvolles Zeugnis dafür, wie sich Großstädte wie Dortmund einst landwirtschaftlich selbst versorgten.
Das Gebäude steht aktuell leer und ist stark sanierungsbedürftig, birgt jedoch ein enormes Potenzial für diejenigen, die den Charme vergangener Zeiten schätzen und bereit sind, es wieder zum Leben zu erwecken.

Das Fachwerkhaus erstreckt sich über eine beeindruckende Grundfläche und bietet Raum für individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Bitte beachten Sie, dass aufgrund des Sanierungsbedarfs ein erheblicher finanzieller und zeitlicher Aufwand erforderlich ist, um das Anwesen in seinen früheren Glanz zurückzuversetzen.

Dieses Denkmalobjekt bietet eine einzigartge Gelegenheit für Liebhaber historischer Architektur und diejenigen, die sich für die Geschichte der Region begeistern.

Kleines Fachwerkbauernhaus

33178 Borchen-Etteln, Ortsmitte

Kreis: Paderborn
Objekt: zweigeschossiges, denkmalgeschütztes Fachwerkhaus
Nebengebäude: Das Nebengebäude steht nicht unter Denkmalschutz
Baujahr: 1847
Grundfläche: Fachwerkhaus: ca. 96 m², Nebengebäude ca. 41 m²
Grundstücksgröße: ca. 198 m²
Baulicher Zustand: renovierungsbedürftig, sanierungsbedürftig
Derzeitige Nutzung: leerstehend
Kaufpreis: Verhandlungssache
Kontakt: Gemeinde Borchen, Untere Denkmalbehörde

Kleines Fachwerkbauernhaus

Zum Verkauf steht ein kleines Fachwerkbauernhaus aus dem Jahre 1847. Das Haus ist das letzte örtliche Beispiel der älteren Bautradition in Fachwerk. Im Ortskern gibt es zwar noch weitere Fachwerkhäuser, jedoch jüngeren Alters. Das angebotene Objekt steht daher vorallem aufgrund seines Seltenheitswertes unter Denkmalschutz. Nicht unter Denkmalschutz steht das angebaute Nebengebäude.

Aufgrund des jahrelangen Leerstandes ist das Objekt stark renovierungsbedürftig. Eine Baueinschätzung sowie eine vorläufige Kostenermittlung wurden vom derzeitigen Eigentümer bereits beauftragt und können bei Interesse angefordert werden.

 

Aktuell wird die östliche Traufseite durch ein engmaschiges Netz gesichert, da einzelne Gefache abgängig sind. Im Deelenbereich befindet sich Tudorfer Pflaster. Das Deelentorgestell selbst ist mit einer geschnitzten Inschrift versehen.

Zwei Wohn- und Wirtschaftsgebäude

37671 Bruchhausen (Höxter), Brokhusenstraße 27 und 29

Baujahr: 1796 und 1732
Derzeitige Nutzung: derzeit ungenutzt
Kaufpreis: Verhandlungssache
Kontakt: Herr Ohm: Tel: 05275 8150 oder 05275 8785

Zwei Wohn- und Wirtschaftsgebäude

Die beiden Häuser stehen nebeneinander in dem in der historischen Überlieferung bemerkenswert gut erhaltenen Dorfkern von Bruchhausen, zwischen der katholischen und der evangelischen Kirche und gegenüber dem Zugang zur Schlossanlage. Hinter den Häusern befinden sich jeweils kleinere zugehörige Gartengrundstücke. Der Ort ist ohne Durchgangsverkehr und liegt im Tal der Nethe, nahe Höxter und der Weser.

Beide Häuser wurden 1986 in die Denkmalliste der Stadt Höxter eingetragen.

Das linke Haus Brokhusenstraße wurde 1796 als großformatiges Wohn- und Wirtschaftsgebäude mit einer hohen Durchgangsdiele errichtet. Rückwärtig schließt sich ein jüngerer Wirtschaftsanbau aus Backstein an.

Das rechte Haus Brokhusenstraße 29 wurde schon 1732 als kleineres Wohn- und Wirtschaftsgebäude in der Form eines Vierständerhallenhauses errichtet. Hier befindet sich im rückwärtigen Teil eine größere Saalkammer mit einem Gewölbekeller darunter. Das Gebäude ist stark reparaturbedürftig.

Hessisch-fränkischer Stockwerksbau

57290 Neuenkirchen-Struthütten, Stills Weg 9

Baujahr: um 1670/80
Derzeitige Nutzung: ehemaliges Wohnhaus
Baulicher Zustand: ???
Grundstücksgröße: 693 m²
Kaufpreis: 60.000 €
Kontakt: Frau Leslie Dürholt, E-Mail: d-l.duerholt@t-online.de

Hessisch-fränkischer Stockwerksbau

Fachwerk
Großes prächtiges, wohl um 1670/80 erbautes zweigeschossiges Wohnhaus mit schiefergedecktem Satteldach auf einem hangausgleichendem, verputztem Sockel - giebelständig; außergewöhnlich reich gegliedertes Fachwerk, hessisch-fränkischer Stockwerksbau mit auskragendem Balkenkopfkranz und besonders üppigen Geschoßschwellen und reich verzierten rheinischen Fenstererkern.

Fenster
Fenster überwiegend aus der Zeit des endenden 19. Jahrhunderts; urwüchsig eigenwillige Schnitzereien am Eckständer, an Zwischenstielen und an Zierbohlen unter anderem auch figürliche Darstellungen von Menschen und Tieren.

Geschichte
Stills Haus mit seinen eigenwilligen Schnitzereien und beachtlicher Größe lässt vermuten, dass die Familie Still und ihre Vorgänger über lange Zeit großen Einfluss und Wohlstand besaßen. Urkunden oder andere Quellen fehlen zur Zeit. Um 1850 lebte der Hauseigentümer als ein „Gewerke“ und Inhaber von „ Kuxen“ vom frühindustriellen Gewerbe.

Auf der Basis einer vielleicht schon über Generationen reichenden Industrieerfahrung erklärt sich dann vielleicht auch, dass der Ingenieur und Unternehmer Carl Still, berühmt und sehr erfolgreich wurde, als er in das aufblühende Ruhrgebiet übersiedelte. Das Struthütter „Stills Haus“ ist eines der letzten und relativ wenig veränderten Gebäude aus dem Baubestand des 17. Jahrhunderts.

Gasthaus Fürwiggetalsperre

58540 Meinerzhagen

Baujahr: 1902
Derzeitige Nutzung: leerstehend
Empfohlene Nutzung: nur Gaststätte
Baulicher Zustand: einige Instandsetzungsmaßnahmen notwendig
Grundstücksgröße: 950 m²
Kaufpreis: verhandelbar, Erbbauzins ca. 2.375 € p.a.
Kontakt: Ruhrverband, Herr Wehking, Tel.: 0201 178-1320, E-Mail: cwe@ruhrverband.de, Frau Gareis, Tel.: 0201 178-1326, Fax: 0201 178-1305, E-Mail: aga@ruhrverband.de, Hr. Ralf Stötzel, Talsperrenleiter, Tel: 02722 706915, E-Mail: rst@ruhrverband.de

Gasthaus Fürwiggetalsperre

Das sogenannte Wärterhaus wurde 1902 gemeinsam mit der Fürwiggetalsperre vermutlich zu Wohnzwecken, sowie als Einkehrhaus für Touristen errichtet. Das qualitätsvoll gestaltete Gebäude befindet sich in reizvoller Einzellage am unmittelbaren Nordufer der Talsperre, in direkter Nähe zur Staumauer. Das Wärterhaus ist über die Landesstraße 694 gut erreichbar und besitzt einen eigenen Parkplatz.

Das Bruchsteingebäude besteht aus Grauwackeschiefer mit weißen Fugen und besitzt ein markantes Krüppelwalmdach sowie geschnitzte Sparrenköpfe am weit überkragenden Dach.

In den 1950er Jahren wurde die ursprünglich offene Terrasse zum See geschlossen und in einen Saal mit großzügigen Panoramafenstern umgestaltet. Von hier aus hat man einen unverstellten Blick auf den See. Ebenfalls in den 1950er Jahren wurde zur Straße ein Eingangsanbau mit Treppenzugang ergänzt.

Das Gebäude wurde bis 1999 als Gastronomie betrieben. Es besitzt einen Schankraum, zwei separate Gaststuben (ca. 40 und ca. 80 Plätze), sowie die Möglichkeit einer Außengastronomie mit 20 Sitzplätzen.

Seit 15 Jahren besteht keine Nutzung mehr in dem Gebäude, daher sind einige Instandsetzungsmaßnahmen sowohl am Gebäude als auch an den haustechnischen Anlagen durchzuführen. Es besteht kein Anschluss an die öffentliche Abwasserentsorgung, die vorhandene Kläranlage sollte erneuert werden.

Das Wärterhaus befindet sich innerhalb der Wasserschutzzone 1 der Fürwiggetalsperre. In der Wasserschutzgebietsverordnung ist eine Gaststättennutzung für das Wärterhaus ausdrücklich zugelassen, eine alternative Nutzungsmöglichkeit ist für das Gebäude nicht möglich.

Das Gebäude steht seit 2012 gemeinsam mit der Talsperre unter Denkmalschutz.

Ein auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegendes Nebengebäude mit vier Garagen kann mit übernommen werden. Dieses Gebäude steht aber nicht unter Denkmalschutz.