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Tankstelle

Dorsten, Tankstelleninsel

Instandsetzung und Umnutzung zu einem Imbiss

Die Dorstener Tankstelle im Stadtteil Feldmark gehört zu den markengebundenen Bauten dieser Art, die sich seit den 1920er Jahren flächendeckend durchsetzten. Es orientiert sich in der funktionalen und klaren Architektursprache an den Vorkriegstypen. Die ovale Grundform und das dynamische Flachdach, die eloxierten Metallrahmen und die Kachelfassaden bezeugen aber die Errichtung in den 1950er Jahren, als sich die Ölgesellschaften im Zuge der zunehmenden Motorisierung Tankstellen mit hohem Wiedererkennungswert und architektonischem Anspruch leisteten, die neben der Benzinversorgung auch weitere notwendige Serviceleistungen (Wasser, Öl) anboten. Das Objekt wurde 1996 in die Denkmalliste der Stadt Dorsten eingetragen.

Umnutzung mit wenigen Eingriffen

Die lange Zeit fragliche Erhaltung und Nutzung des wohl kleinsten denkmalgeschützten Gebäudes der Stadt konnte 2011 durch die Instandsetzung sowie die niedrigschwellige und mit wenigen Eingriffen verbundene Umnutzung für einen Schnellimbiss gesichert werden. Bei nahezu unverändertem Erscheinungsbild nimmt das Innere vollständig die Küche auf. Die angebotenen Currywurstspezialitäten können vor Ort verzehrt oder durch einen Drive-In mitgenommen werden, so dass die ursprüngliche Zweckbestimmung als Servicestation gewissermaßen wiederaufgegriffen wird.

Von der Tankstelle zur Curry-Station

Tankstelle vor der Sanierung

Tankstelle nach der Sanierung

Verkaufsbereich der Currystation

Laut Aussage des Betreibers gibt es hier ...